Theater am Olgaeck


25 Stuttgart Brno


Filmost
 
Do. 9. Oktober 2014, 20:00
Theater am Olgaeck, Charlottenstr. 44, Stuttgart
Festliche Eröffnung
KONZERT
D-TRIO BRNO
TANZ
Vítězslav Hanák und Veronika Dobiášová
FILM
Brno Mesto budoucnosti
Brünn, Stadt der Zukunft

Tschechische Spezialitäten und
Moravischer Wein
Eintritt frei


 
Fr. 10. Oktober 2014, 21:00
Theater am Olgaeck, Charlottenstr. 44, Stuttgart
Jako Brno / Big as Brno
(CZ 2011, 63 Min.)
Regie: Vít Klusák, Andran Abranjan, Kristýna Bartošová, Natálie Císařovská, Robin Kvapil, Lukáš Senft, Jan Strejcovský

Eine Dokumentation über einen Neonazi- Umzug am 1. Mai in Brno 2011 durch die Augen von sechs FAMU-Studenten (Film- und Fernsehfakultät der Akademie der Musischen Künste Prag) und ihrem Lehrer, dem bekannten tschechischen Dokumentaristen Vít Klusák.

Die sieben Filmemacher porträtieren an einem einzigen Tag in sieben Kapiteln verschiedene Aspekte der Barrikade: die Neonazis, die Polizei, die Politiker, die Journalisten, die Roma, die Besetzer der Blockade, die unbeteiligten Besucher und sogar die Tiere im Zoo.


 
Sa. 11. Oktober 2014, 18:00
Planetarium, Willy-Brandt-Straße 25, Stuttgart
Občan Havel
Bürger Havel

(CZ 2007, 122 Min.)
Regie: Pavel Koutecký, Miroslav Janek, Schauspiel: Václav Havel, Bill Clinton, Jan Tříska, Václav Klaus, Dagmar Veškrnová-Havlová, George W. Bush, Miloš Zeman, Ladislav Smoljak, Mick Jagger, Táňa Fischerová, Keith Richards, Milan Mejla Hlavsa, Eva Holubová, Barbora Hrzánová, Pavel Koutecký, Leoš Suchařípa, Karel Zich, Peter Dvorský, Viktor Stoilov, Ladislav Špaček, Olga Havlová, Pavel Landovský, Jaroslav Hutka, Madeleine Albright

Eine Langzeitreportage, die Václav Havel nicht nur als Politiker, sondern vor allem auch als Mensch mit Mut, Skrupeln, Selbstironie und Humor zeigt. Die Dreharbeiten begannen mit dem Präsidentschaftswahlkampf des Jahres 1992. Das Filmteam begleitete Václav Havel von da an mehr als dreizehn Jahre, besuchte den Staatspräsidenten in seinem Büro, in seinen Wohnräumen und seinem Wochenendhaus. Sie sind bei politischen Verhandlungen ebenso dabei wie bei Auslandsreisen oder beim Empfang der Rolling Stones in Prag. Der „Dichter” als Präsident pflegte Kontakte nicht zu tschechischen Persönlichkeiten, sondern auch zu zahlreichen ausländischen Politikern und Künstlern, so zum Beispiel Bill Clinton oder Mick Jagger.

Občan Havel ist Träger des Preises Český lev 2008 („Tschechischer Löwe”) in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm”.


 


So. 12. Oktober 2014, 11:00
Planetarium, Willy-Brandt-Straße 25, Stuttgart
Obsluhoval jsem
anglického krále
Ich habe den englischen
König bedient

(CZ/SK, 2006, 120 Min.)
Regie: Jiří Menzel , Schauspiel: Ivan Barnev, Oldřich Kaiser, Julia Jentsch, Zuzana Fialová, Milan Lasica, Marián Labuda, Josef Abrhám, Jiří Lábus, Rudolf Hrušínský ml., Petr Čtvrtníček, Jiří Šesták, Pavel Vondruška, Nada Konvalinková, Ladislav Županič, Tonya Graves, Emília Vášáryová, Rudolf Jelínek, Vlastimil Brabec, Viktor Tauš, Zdeněk Dolejší, Petra Hřebíčková, Jiří Plachý ml., Marie Málková, …

„Ich habe den englischen König bedient” basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von Bohumil Hrabal und erzählt mit Witz und Tücke, mit Humor und dem nötigen Ernst, charmant und unverblümt die Geschichte von Jan Dítě. Dítě ist klein, aber mit großen Ambitionen. Er ist gewitzt, gerissen, hinterhältig, und er ist Kellner in einem Dorf-Pub. Aber sein erklärtes Ziel ist es, Millionär zu werden. Er hört und sieht alles und nutzt sein dadurch erworbenes Wissen immer zu seinen Gunsten aus, egal, wer deshalb daran glauben muss. So schafft er es während des Zweiten Weltkrieges bis zum Restaurant-Chef eines Prager Nobel­restaurants. Und dann hilft ihm das Schicksal in Gestalt von der Sudeten­deutschen Lisa, gespielt von Julia Jentsch, einer Kranken­schwester, die an der Front ihren Dienst tut. Er heiratet sie, sie bringt ihm dafür die millionenschwere Briefmarken­sammlung eines Juden mit, der die Marken “zurücklassen” musste…


 
So. 12. Oktober 2014, 17:00
Planetarium, Willy-Brandt-Straße 25, Stuttgart
Nuda v Brně / Sex in Brno
(CZ 2003, 103 Min.)
Regie: Vladimír Morávek, Schauspiel: Kateřina Holánová, Jaroslava Pokorná, Petr Jeništa, Jan Budař, Marek Daniel, Miroslav Donutil, Arnošt Goldflam, Pavel Liška, Jiří Pecha, Martin Pechlát, Ivana Hloužková, Richard Krajčo, Pavla Tomicová, Filip Rajmont, Simona Peková, …

Standa und Olinka haben sich vor einem Jahr bei einer Sportveranstaltung kennengelernt und schreiben sich seitdem fast jeden Tag. Jetzt hat Olinka Standa eingeladen, sie zu besuchen und über Nacht zu bleiben. Beide sehen dem Treffen aufgeregt entgegen, denn es wird für beide das erste Mal sein. Olinkas Freundinnen beeilen sich, die junge Frau vorzubereiten, während Standa von seinem Bruder erklärt bekommt, wie ein Kondom funktioniert… Neben der zentralen Liebesgeschichte zwischen Olga und Stanislav erzählt der Film die Geschichte weiterer Paare dieser Nacht in Brno.

Der Film wurde 2003 mit dem tschechischen Filmpreis „Český lev” („Tschechischer Löwe”) in den Kategorien bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller, bester Schnitt und bestes Drehbuch ausgezeichnet.


 

Mo. 13. Oktober 2014, 18:00
Planetarium, Willy-Brandt-Straße 25, Stuttgart
Die Karamazows
(CZ, PL 2008, 100 min., tschechisch OmeU)
Regie und Drehbuch: Petr Zelenka
Kamera: Alexander Šurkala

Nachdem Petr Zelenka mit erfolgreichen Kinofilmen brilliert hatte, inszenierte er nach einer Adaption von Evald Schorm „Die Brüder Karamazov” für das Prager Theater Dejvické divadlo.
Das unglaubliche Interesse der Zuschauer brachte Petr Zelenka auf die gewagte Idee, das Theaterstück auf die Kinoleinwand zu bringen. Dabei hat Zelenka sich weit mehr einfallen lassen, als nur eine Kamera auf die Bühne zu halten: für den Film erfindet er eine Rahmenhandlung und schickt sein Schauspiel­ensemble auf ein Festival für Avantgardetheater im polnischen Katowice. In den Kulissen eines riesigen Stahlwerkes bringen die Prager Schauspieler das Drama um den Vatermord am alten Karamazov auf die Bühne. Die brillanten Schauspieler, die die Zuschauer aus vielen tschechischen Filmen kennen, zeigen hier eine weitere Facette ihres Könnens, sie spielen mit einer solchen Energie und Intensität, wie man sie auf der Kinoleinwand nur selten sieht.


 
So. 19. Oktober 2014, 11:00
Planetarium, Willy-Brandt-Straße 25, Stuttgart
Villa Tugendhat
Haus Tugendhat

(DE 2013, 116 Min.)
Regie: Dieter Reifarth , mit Daniela Hammer-Tugendhat, Ernst Tugendhat, Ruth Guggenheim-Tugendhat, Ivo Hammer
Das Haus Tugendhat im tschechischen Brno ist ein Solitär moderner Architektur. Es verkörpert den sozialutopischen Anspruch des Architekten Mies van der Rohe und den weltoffenen großbürgerlichen Lebensentwurf seiner Auftraggeber Grete und Fritz Tugendhat. Der Film erzählt die wechselvolle Geschichte des singulären Bauwerks und seiner Bewohner.

Regisseur und Produzent Dieter Reifarth verwebt in seinem Dokumentarfilm „Haus Tugendhat” Gespräche mit Familien­mitgliedern, einstigen Benutzern des Hauses, Kunsthistorikern und Restauratoren mit historischen Foto- und Filmaufnahmen zur facettenreichen Biographie eines Bauwerks. Vor dem Hintergrund der politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts erzählt der Film von den persönlichen Erfahrungen der Bewohner und Nutzer des einzigartigen Hauses, dessen Schönheit und Ausstrahlung bei Generationen von Menschen tiefe Spuren hinterlassen hat.


 
So. 19. Oktober 2014, 14:00
Planetarium, Willy-Brandt-Straße 25, Stuttgart
Die Kugel aus den eigenen Reihen oder
Heim nach Böhmen
Návrat do vlasti

(Dokumentarfilm, 57 Min.)
Regie: Václav Reischl
Internationale Premiere beim Filmfestival Karlsbad 2009
„Heim nach Böhmen” erzählt die Geschichte eines Bäckers aus dem bayrischen Schwabach, eines Mönches des Serviter-Ordens aus Tirol und eines Sprössling aus einer der reichsten südböhmischen Adelsfamilien. Es gibt also doch ein Zurück, die Heimkehr. Tschechien – aus der ehemaligen wird die neue Heimat und ist doch die alte. Die drei Protagonisten sind dort geboren und aufgewachsen. Ihre „deutsche Vertreibungsgeschichte” findet sich einerseits in der Trostlosigkeit des österreichisch-tschechischen Grenzlandes wieder, das sie im Geiste und tatsächlich durchwandern.
Aber da sind auch die Tschechen, die dort versuchen, Fuß zu fassen: Der alte Graf besucht sein altes Schloss – das besitzt und renoviert ein Prager Architekt. Die tschechischen Freunde des Bäckers erweisen sich als die früheren „wilden Zigeuner aus Rumänien”, die offenbar ganz schön sesshaft werden können. Und der Serviten-Mönch? Der gewinnt selbst Ex-Kommunisten für den lieben Gott und findet nach 50 Jahren wieder das Gehör der Tschechen – aber er muss halt a bisserl Tschechisch lernen (und die Tschechen Deutsch). Der Film zeigt, wie wenig die jeweils Anderen über die Anderen wissen. Die Mehrsprachigkeit des Films – und Autors – überbrückt mancherlei Vorurteile.

Václav Reischl ist ein Tscheche und Deutscher: Geboren und aufgewachsen im Tschechien, lebt er seit mehr als 35 Jahren im Stuttgart. Reischl arbeitet seit 15 Jahren erfolgreich und nicht nur filmisch an der „böhmisch-tschechischen” Versöhnung. 2006 lief sein Film „Nicht jeder Hietler ist ein Hitler” im Abendprogramm des tschechischen Fernsehens.



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